Bieryoga?

War mir auch noch nicht geläufig als ich eine Anfrage dazu bekommen hatte. Wie immer, wenn etwas neues kommt, muss man nachschauen. Ronja Iden hat schon bei asanayoga.de darüber geblogged. Und Jhula aus Berlin betreibt das recht intensiv und ist im Web und unter Facebook zu finden.

Und natürlich kommen mir Bedenken. Darf ich das? Was ist davon ernsthaft? Was ist nur Gag und wo liegen die Grenzen?

Manchmal geht es nicht darum zu viel zu denken. Manchmal muss man einfach nur machen. Klar ist: Es geht nicht darum sich sinnlos zu betrinken. Und im volltrunkenen Zustand Yoga zu machen kann ich weder befürworten, noch mich dafür verantwortlich machen. Aber gegen ein Bier nach einer gelungenen Stunde Yoga habe ich nichts einzuwenden. Und aus dieser Sicht kann ich das verantworten.

So kamen elf Männer, von ihren Frauen mit diesem „Event“ beschenkt in den Freiraum² in Bergisch Galdbach Refrath. Diese Männer wussten nichts von ihrem Glück bis sie im Raum aufgeklärt wurden. Ich hatte alles mögliche erwartet, aber dass diese Gruppe ohne Probleme darauf einließ, auch mal Yoga zu machen, war schon besonders. Und ja … alle haben mitgemacht!

Eigentlich wollte ich so einiges mit der Bierflasche anfangen (lassen). Aber wir waren uns schnell einig. Schütteln von Bier geht nicht und lange in der Hand halten ist schlecht für die Temperatur. Elf – mit mir ein ganzes Dutzend – Männer verstehen eben beim Bier keinen Spass. Den hatten wir auf der Matte! Und mein Kompliment geht an die Männer, die fast durchweg keine Yogaerfahrung hatten, aber einfach mitgemacht haben. Hemmungen sich mal eben in eine Umkehrung zu bewegen hatten sie auch nicht, wie die Bilder beweisen. Zugegeben, keine große Qualität (der Bilder!), aber ein kleiner Einblick.

Die Unbefangenheit, mit der die Männer mitgemacht haben, war schon verblüffend. Danke, Männer 🙂

Und ja, nach der Stunde haben wir die Flasche geöffnet, und ein Bier getrunken … das musste da halt sein. Vorher war einfach Yoga.

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